Gemütliche Runde im Brauhaus
Stammtisch für Alumni und jn-Interessierte am 24. Mai in Köln

Wie organisiert journalists.network seine Recherchereisen? Was steht als Nächstes an? Und wie erhöhe ich meine Chancen bei einer Bewerbung?
Diese Fragen werden beim nächsten Kölner jn-Stammtisch am 24. Mai um 19:30 Uhr Thema sein.
Jeder, der sich über den Verein informieren oder sich mit anderen Interessierten austauschen will, ist willkommen. Ihr müsst noch an keiner Reise teilgenommen haben. Aber auch Alumni sind willkommen. Von jn-Seite werden Nicolas Martin, Patrick Fina und Benedikt Schulz dabei sein. Weiterlesen …
Trumps Amerika – ein Land am Scheideweg
jn-Recherchereise nach Washington D.C., Detroit und Florida vom 11. bis 24. 8. 2017

Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten hat die Vereinigten Staaten tief gespalten und nicht nur die eigene Bevölkerung, sondern auch weite Teile Europas verunsichert. Ein halbes Jahr nach seiner Amtseinführung ist das Land auf der Suche nach seiner Identität: Kann Trump die Gräben, die der Wahlkampf aufriss, überbrücken?
journalists.network lädt ein zu einer zwölftägigen Recherchereise in die USA. In der Hauptstadt Washington wollen wir in Gesprächen mit Politikern und Wahlkampfhelfern, Lobbyisten, Autoren und Aktivisten den Blick der politischen USA auf sich selbst ausleuchten. Haben sich die Hoffnungen von Trumps Anhängern erfüllt, sich die Befürchtungen der Gegner bestätigt? Wie offen ist die Diskussion zwischen den Lagern – oder bevorzugen die Kämpfer von einst nun eher den Rückzug ins Private? Weiterlesen …
Mit neuem Elan in den Frühling
Klausur-Wochenende des jn-Vorstands mit Kind und Kegel

Nach langem Vorlauf haben wir es endlich geschafft: Im April hat der jn-Vorstand nahezu geschlossen ein Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern verbracht. In Welzin nahe der Ostsee haben wir ein Haus gefunden, um gemeinsam mit unseren Familien ein Wochenende mit Pläneschmieden, Grundsatzdiskussionen, neuen Plänen und gutem Essen zu verbringen. Insgesamt 20 Personen trudelten also nach und nach in unserem esoterisch angehauchten Kurzzeit-Zuhause ein. Weiterlesen …
Neu im Kuratorium: Patricia Schlesinger!
Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg unterstützt journalists.network

Bild: rbb/Thorsten Klapsch
Die Journalistin Patricia Schlesinger ist neue Kuratorin von journalists.network. Wir sind sehr froh, dass sich die Intendatin des rbb bereit erklärt hat, in unserem Aufsichts- und Beratungsgremium mitzuarbeiten und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!
Damit folgt Schlesinger auch in diesem Ehrenamt auf ihre Vorgängerin Dagmar Reim: Bis zur Aufgabe der rbb-Intendanz Mitte 2016 war Reim jn-Kuratorin , zog sich mit dem Eintritt in den Ruhestand aber auch bei uns zurück. Wir danken ihr sehr herzlich für die überaus freundliche und tatkräftige Begleitung in den vergangenen Jahren!
Zwischen Hoffnung und Frustration
jn-Recherchereise nach Israel und in die Palästinensergebiete vom 6. bis 13. 5. 2017

Foto: Anja Koch
Die Weltgemeinschaft diskutiert so kontrovers wie nie zuvor über israelische Siedlungen im Westjordanland und Donald Trump deutet eine Abkehr von der bisherigen Nahost-Politik der USA an – stehen Israel und die Palästinensergebiete vor einer Zeitenwende? Sicher ist jedenfalls: Die Region rückt wieder stärker in den Fokus der Weltöffentlichkeit, ein guter Zeitpunkt, um sich selbst ein Bild vor Ort zu machen. Weiterlesen …
New York, Athen und Mexiko
Workshops und Reise-Brainstorming beim Jahrestreffen 2017
Text: Max Kuball – Foto: Michael Stürzenhofecker

Ob es am Thema des Workshops lag? Oder an dem Termin am ersten Wochenende des Jahres? Jedenfalls sind fast 50 junge Journalisten – und damit so viele wie selten – unserer Einladung erfolgt und haben sich am 7. Januar zu unserem Jahrestreffen mit Workshops versammelt. In den Redaktionsräumen von ZEIT Online haben wir einen rundum gelungenen Tag verbracht. Weiterlesen …
Wahr und falsch zugleich
Recherchereise nach Indien im November/Dezember 2016
Text: Jenny Genzmer und Benedikt Schulz – Fotos: Lea Deuber

Alles, was ihr über Indien schreibt, wird falsch sein… und gleichzeitig wahr. Ein Satz, der einen Journalisten beunruhigen kann. Als wir ihn zum ersten Mal auf unserer Reise hörten, waren wir schon über eine Woche gemeinsam im Land unterwegs. Und wir wussten: Es stimmt. Aber von vorne:
Unsere Reise beginnt in Berlin mit einem gemeinsamen Mittagessen mit dem indischen Botschafter Gurjit Singh. Auch er gibt uns einen schönen Satz mit auf den Weg: „Berichten Sie, was Sie sehen – nicht das, was Sie erwarten“. Weiterlesen …
Eine historische Chance
Recherchereise nach Kolumbien im November 2016
Text: Claudia Doyle

Kolumbianische Friedensaktivisten campieren vor dem Kongressgebäude.
Über fünfzig Jahre Krieg, 220.000 Opfer, über fünf Millionen Vertriebene. Wer wünscht sich da nicht endlich Frieden? Jahrelang hat die kolumbianische Regierung mit den FARC-Rebellen darüber verhandelt, und in mühsamer Kleinarbeit ein Friedensabkommen aus der verbrannten Erde geformt. Doch als Präsident Santos das Volk an die Urnen rief, mehr symbolische Geste als Notwendigkeit, kam der Prozess ins Straucheln. 50,2 Prozent der Kolumbianer stimmten am 2. Oktober mit Nein, die Mehrheit stimmte gar nicht. Sie verhinderten den Friedensvertrag. Wir, 14 Journalisten aus Deutschland und der Schweiz, wollen herausfinden, warum. Und finden unglaublich viele Antworten. Weiterlesen …
Einladung zum Jahrestreffen
Workshops und Get-together am 7. Januar 2017 in Berlin
Am 7. Januar 2017 findet wieder unser Jahrestreffen statt – wie in den vergangenen Jahren wieder in Berlin. Auch in diesem Jahr laden wir im Anschluss an die Mitgliederversammlung unsere Alumni, Freunde des Vereins und interessierte Newcomer zu Workshops und einem abendlichen Get-together ein. Weiterlesen …
Kolumbiens historische Chance
jn-Recherchereise nach Kolumbien vom 8. bis 22.11.2016

Fotos: Nicolas Martin
Nach mehr als fünf Jahrzehnten Bürgerkrieg haben sich die kolumbianische Regierung und die Farc-Rebellen im August auf einen Friedensvertrag geeinigt. Für das Land und seine Bevölkerung bedeutet dies eine Zeitenwende. Und doch ist der Friedensvertrag erst der Beginn eines langen Prozesses. Wird die Entwaffnung der Guerilleros funktionieren? Wie sollen sie in den politischen Prozess integriert werden? Wird die voraussichtlich milde Bestrafung der Kämpfer von der Gesellschaft mitgetragen werden? Viele Fragen sind noch immer ungeklärt und spalten die Gesellschaft. Ob der Vertrag in dem obligatorischen Referendum, das kurz nach der Unterzeichnung stattfinden soll, Zustimmung findet, ist darum alles andere als sicher.
Der Konflikt hat nicht nur das Leben der Kolumbianer geprägt, sondern auch den Ruf des Landes beeinflusst: Kolumbien hat auf Reisende wie Investoren lange abschreckend gewirkt. Seit der Jahrtausendwende aber hat sich einiges getan: Bis zum vergangenen Jahr verzeichnete das Land eine der höchsten Wachstumsraten Lateinamerikas; das BIP pro Kopf hat sich innerhalb von nur zehn Jahren verdreifacht, so dass Kolumbien inzwischen zu einem regionalen Schwergewicht geworden ist. Viele internationale Firmen haben sich inzwischen im Land niedergelassen. Mit Blick auf die Versöhnung zwischen Regierung und Guerilla rechnen Politiker und Unternehmer bereits mit einer „Friedensdividende“. Weiterlesen …