„Das Wichtigste ist aufrichtiges Interesse“

Michael Obert im Hintergrundgespräch über seine Arbeit

„Ich war zuerst Reisender und dann Reporter. Die Menschen haben mich erst zum Reporter gemacht.“ So beschreibt Michael Obert den Ausgangspunkt seiner Arbeit. Der preisgekrönte Journalist, der das Magazin der Süddeutschen Zeitung, die GEO oder auch internationale Zeitschriften mit seinen aufwändig recherchierten und außergewöhnlichen Geschichten schmückt, nahm sich im Hintergrundgespräch mit journalists.network viel Zeit für Fragen rund um Recherchen in gefährlichen Weltgegenden, Themenfindung, Absprachen mit Redaktionen – und seine Reporter-Akademie. Weiterlesen …

Engagiert, kritisch und unterhaltsam

Workshops bei der Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche

Über 30 Leute – und ein Baby – waren dabei, als journalists.network im Rahmen der nr-Jahreskonferenz zu einem Workshop über das „Recherchieren in unfreien Gesellschaften“ eingeladen hat. Die drei Referentinnen Lea Deuber, Wiebke Keuneke und Theresa Tropper erzählten eine Stunde lang engagiert, kritisch und unterhaltsam über die Arbeitsbedingungen in China, Kuba und Iran. Weiterlesen …

Zwischen Strand und Checkpoint

Recherchereise nach Israel und die Palästinensergebiete im Mai 2017

Text und Fotos: Lennart Herberhold

Für ungeduldige Leser: Das Wetter war toll, die Falafel auch, und die Lösung für den Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis haben auch wir nicht gefunden.

Für Leser mit etwas mehr Geduld: Unsere Recherchereise nach Israel und ins Westjordanland war, um einen mitreisenden Kollegen zu zitieren, wie der Blick durch ein Kaleidoskop: Das Bild veränderte sich ständig. Verwirrend war’s, herausfordernd, manchmal sogar verstörend. Weiterlesen …

Preisgekrönter Reporter, erfahrener Dozent

Hintergrundgespräch mit Michael Obert am 12. Juni in Berlin

Foto: Klaus Heymach

Er ist preisgekrönter Reporter, Buchautor, Filmemacher – und seit kurzem auch Lehrer: Michael Obert, vielfach ausgezeichnet für seine Texte und Filme aus und über Afrika, hat im Herbst 2016 die Reporter-Akademie Berlin gegründet. Über beide Felder seiner Arbeit wollen wir (wieder einmal) mit ihm sprechen und haben ihn daher zu einem jn-Hintergrundgespräch am Montag, den 12. Juni eingeladen.

Das Gespräch mit Michael Obert beginnt um 19.30 Uhr in der Evangelischen Journalistenschule (Jebensstraße 3 am Bahnhof Zoo). Wir bitten um eine Anmeldung per Mail und freuen uns auf viele interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

journalists.network bei nr-Jahreskonferenz

Workshops am 10. Juni 2017 in Hamburg

Auf nach Hamburg: Wie schon in den vergangenen Jahren wird sich journalists.network auch in diesem Jahr wieder an der Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche beteiligen. Am zweiten Veranstaltungstag, also am Samstag, 10. Juni, bieten wir zwei Workshops zum Recherchieren im Ausland an:

Beim ersten Workshop mit dem Titel „Recherchieren in unfreien Gesellschaften“ (15.15 – 16.15 Uhr) erzählen einige unserer Mitglieder aus ihrem Arbeitsalltag: Wie recherchiert man in Ländern, in denen die Presse – und Meinungsfreiheit nicht so ein hohes Gut ist? Welche Themen sind möglich, welche lieber nicht? Wie komme ich an „echte“ Informationen? Wie finde ich Gesprächspartner in Ländern, wo man nicht mal einfach per Facebook oder E-mail jemanden anfragen kann? Wie reise ich ein – mit Pressevisum oder Touristenvisum? Wie schütze ich meine Gesprächspartner? Anhand der Beispiele China (Lea Deuber), Iran (Theresa Tropper) und Kuba (Wiebke Keuneke) möchten wir diese Fragen gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmern diskutieren. Moderiert wird der Workshop von unserem Vorstandsmitglied Grit Thümmel.

Der zweite Workshop hat den Titel „Einer für alle, alle für einen – Mit journalists.network im Ausland recherchieren„. Damit junge Journalisten fern von zu Hause arbeiten können, braucht es entweder Redaktionen, die Aufträge erteilen oder Organisationen, die Recherchereisen anbieten – so wie journalists.network. Damit wir das auch in den kommenden Jahren tun können, sind wir auf Ihre/Eure Expertise angewiesen: Lasst uns also gemeinsam nachdenken, wohin jn dringend Reisen organisieren sollte, mit welchen Themen und wer dabei helfen könnte (16.30 – 17.30).

Um an unseren Workshops teilzunehmen, muss man sich zur Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche anmelden. Sie findet im Konferenzzentrum des NDR Fernsehens in Hamburg statt (Hugh-Greene-Weg 1, 22529 Hamburg). Beide jn-Workshops finden am Samstagnachmittag direkt hintereinander statt (ab 15.15 Uhr) und zwar voraussichtlich in Raum S1. Laut den Veranstaltern kann sich der Raum aber auch noch kurzfristig ändern. Wer an unseren Workshops teilnehmen möchte, dem wären wir für eine kurze Info an mail@journalists-network.org sehr dankbar.

Wir würden uns sehr freuen, viele unserer (Hamburger) Mitglieder und Alumni zu sehen – und natürlich auch zahlreiche neue Gesichter. Bis bald in Hamburg!

Gemütliche Runde im Brauhaus

Stammtisch für Alumni und jn-Interessierte am 24. Mai in Köln

jn-Stammtisch Köln Januar 2016

Wie organisiert journalists.network seine Recherchereisen? Was steht als Nächstes an? Und wie erhöhe ich meine Chancen bei einer Bewerbung?

Diese Fragen werden beim nächsten Kölner jn-Stammtisch am 24. Mai um 19:30 Uhr Thema sein.

Jeder, der sich über den Verein informieren oder sich mit anderen Interessierten austauschen will, ist willkommen. Ihr müsst noch an keiner Reise teilgenommen haben. Aber auch Alumni sind willkommen. Von jn-Seite werden Nicolas Martin, Patrick Fina und Benedikt Schulz dabei sein. Weiterlesen …

Trumps Amerika – ein Land am Scheideweg

jn-Recherchereise nach Washington D.C., Detroit und Florida vom 11. bis 24. 8. 2017

Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten hat die Vereinigten Staaten tief gespalten und nicht nur die eigene Bevölkerung, sondern auch weite Teile Europas verunsichert. Ein halbes Jahr nach seiner Amtseinführung ist das Land auf der Suche nach seiner Identität: Kann Trump die Gräben, die der Wahlkampf aufriss, überbrücken?

journalists.network lädt ein zu einer zwölftägigen Recherchereise in die USA. In der Hauptstadt Washington wollen wir in Gesprächen mit Politikern und Wahlkampfhelfern, Lobbyisten, Autoren und Aktivisten den Blick der politischen USA auf sich selbst ausleuchten. Haben sich die Hoffnungen von Trumps Anhängern erfüllt, sich die Befürchtungen der Gegner bestätigt? Wie offen ist die Diskussion zwischen den Lagern – oder bevorzugen die Kämpfer von einst nun eher den Rückzug ins Private? Weiterlesen …

Mit neuem Elan in den Frühling

Klausur-Wochenende des jn-Vorstands mit Kind und Kegel

Nach langem Vorlauf haben wir es endlich geschafft: Im April hat der jn-Vorstand nahezu geschlossen ein Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern verbracht. In Welzin nahe der Ostsee haben wir ein Haus gefunden, um gemeinsam mit unseren Familien ein Wochenende mit Pläneschmieden, Grundsatzdiskussionen, neuen Plänen und gutem Essen zu verbringen. Insgesamt 20 Personen trudelten also nach und nach in unserem esoterisch angehauchten Kurzzeit-Zuhause ein. Weiterlesen …

Neu im Kuratorium: Patricia Schlesinger!

Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg unterstützt journalists.network

Bild: rbb/Thorsten Klapsch

Die Journalistin Patricia Schlesinger ist neue Kuratorin von journalists.network. Wir sind sehr froh, dass sich die Intendatin des rbb bereit erklärt hat, in unserem Aufsichts- und Beratungsgremium mitzuarbeiten und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!

Damit folgt Schlesinger auch in diesem Ehrenamt auf ihre Vorgängerin Dagmar Reim: Bis zur Aufgabe der rbb-Intendanz Mitte 2016 war Reim jn-Kuratorin , zog sich mit dem Eintritt in den Ruhestand aber auch bei uns zurück. Wir danken ihr sehr herzlich für die überaus freundliche und tatkräftige Begleitung in den vergangenen Jahren!

Zwischen Hoffnung und Frustration

jn-Recherchereise nach Israel und in die Palästinensergebiete vom 6. bis 13. 5. 2017

Foto: Anja Koch

Die Weltgemeinschaft diskutiert so kontrovers wie nie zuvor über israelische Siedlungen im Westjordanland und Donald Trump deutet eine Abkehr von der bisherigen Nahost-Politik der USA an – stehen Israel und die Palästinensergebiete vor einer Zeitenwende? Sicher ist jedenfalls: Die Region rückt wieder stärker in den Fokus der Weltöffentlichkeit, ein guter Zeitpunkt, um sich selbst ein Bild vor Ort zu machen. Weiterlesen …