Neue Köpfe, Tatendrang und eine virtuelle Weltreise

Die jn-Mitgliederversammlung vom 9. Januar 2021

Text: Anna Corves

Aus dem traditionellen jn-Jahrestreffen in Berlin mit Ausklang in einer benachbarten Gaststätte wurde diesmal pandemiebedingt nix. Auch wir sind ins Netz umgezogen. Und haben uns über eine außerordentlich rege Beteiligung an unserer Mitgliederversammlung gefreut. Ein Vorteil der virtuellen Welt: Es konnten auch Mitglieder daran teilnehmen, die in anderen Teilen Deutschlands und der Welt leben und arbeiten.

Nach sechs Jahren gibt Max Kuball (Deutschlandfunk Kultur) seinen Posten an der Vereinsspitze ab, bleibt journalists.network aber im Beirat treu. Neue Vorstandsvorsitzende und Sprecherin ist ab sofort Lea Deuber. Die China-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung ist seit 2015 im Vorstand.

Weiterlesen …

Wie werde ich Korri trotz Corona? Arbeiten im Ausland in der Pandemie

Digitales Hintergrundgespräch mit Lea Deuber, Julia Neumann und Antonia Schäfer am 9. Januar

Nach dem erfolgreichen Auftakt mit Antje Diekhans laden wir zu einem weiteren jn-Webtalk ein: Statt wie sonst zu einem Jahrestreffen in Berlin zusammenzukommen, freuen wir uns auf eine möglichst große Runde bei unserem nächsten digitalen Hintergrundgespräch!

Wir haben drei Korrespondentinnen eingeladen, uns in einem jn-Webtalk von ihren Erfahrungen während der Pandemie zu erzählen: Wie geht Recherche, wenn man im Lockdown festsitzt und nicht reisen kann? Kann man noch Themen jenseits von Corona unterbringen? Was macht das Virus mit dem Sozialleben in der Fremde? Und was kann ich tun, wenn ich auch Korrespondent*in werden möchte?

Diese und viele andere Fragen beantworten unsere drei Referentinnen: Zum einen Lea Deuber, die als China-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Peking lebt. Lea ist außerdem Mitglied des jn-Vorstands. Zum anderen Julia Neumann, die seit zwei Jahren als freie Korrespondentin von Beirut aus arbeitet. Die jn-Alumna berichtet vor allem über Politik, Gender und Migration in Westasien und Nordafrika. Und schließlich Antonia Schäfer, die mitten in der Pandemie nach Kolumbien gezogen ist. Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung an der DJS lebt sie nun in Cali als freie Korrespondentin im Bereich Print, Online, Hörfunk und Fernsehen. 2020 wurde sie vom Medium Magazin in die Liste der „Top 30 bis 30“ aufgenommen.

Weiterlesen …

Im Zeichen der Vier

Lernen und Kennenlernen beim Jahrestreffen in Berlin

Text: Max Kuball – Fotos: Max Kuball und Michael Stürzenhofecker

Es war der 4. Januar und es war das 4. Jahr in Folge, dass jn am ersten Samstag des Jahres zu Workshops, Kennenlernen und Netzwerkpflege eingeladen hat. Und wieder ist eine erfreulich große Zahl junger Journalistinnen und Journalisten unserer Einladung gefolgt und ist mit uns ins neue Jahr gestartet.

Weiterlesen …

journalists.network diskutiert beim #Campfire-Festival

Podiumsdiskussion am 31. August 2019 in Düsseldorf

Text: Benedikt Schulz – Fotos: Charlotte Horn

Wie steht es um die Auslandsberichterstattung in Zeiten schrumpfender Korrespondentennetze und wachsendem Spardrucks? Diese Frage stellte jn-Vorstandsmitglied Benedikt Schulz seinen Gästen in der jn-Diskussionsrunde beim #Campfire-Festival im August in Düsseldorf.

Viele Redaktionen sind immer weniger gewillt, in Auslandsrecherche zu investieren. Oft, weil ihnen in der sich verändernden Medienlandschaft das Geld dazu fehlt. Eine Lücke, die zunehmend von privaten Geldgebern gefüllt wird. Indirekt durch die Finanzierung von Journalismus-Stipendien, oft aber auch ganz direkt. Etwa, wenn Stiftungen eigene Recherchereisen organisieren, deren Inhalte sie dadurch bestimmen können.

Auf dem Podium diskutierten Matthias Beermann, Chefkorrespondent Ausland der Rheinischen Post, die freie Journalistin Julia Neumann, die aus Nordafrika und Westasien berichtet, sowie der jn-Vorsitzende Max Kuball. Die Diskussion verlief konstruktiv und dennoch hitzig – was nicht nur an der sommerlichen Hitze im taz-Zelt lag.

Weiterlesen …

Recherche-Tipps und Biere aus aller Welt

Workshops bei der Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche

Text & Fotos: Max Kuball

Das Gewitter war gerade abgezogen und die beiden Referenten waren auch da: So konnte unser Programm bei der diesjährigen Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche zum Glück doch noch rechtzeitig starten – just in time. Im ersten Workshop erzählten Jasper Steinlein und Benedikt Schulz vom „Smartphone in der Hand und Mikrofon unter der Bettdecke“.

Weiterlesen …

Speed-Dating und Mobile Reporting

Workshops, Netzwerken und Wiedersehen beim Jahrestreffen 2019

Text: Max Kuball – Fotos: Michael Stürzenhofecker

Eigentlich dachten wir nach den vorherigen Jahren ja bereits, die Kapazitäten der Räume ausgereizt zu haben – aber dann kamn in diesem Jahr nochmals mehr Leute zu unserem Jahrestreffen mit Workshops. Mit über sechzig Leuten war die Hütte diesmal wirklich voll…

Doch bevor am Nachmittag viele Alumni und interessierte Neue in Berlin-Kreuzberg zusammenkamen, gab es natürlich auch wieder einen offiziellen Teil, nämlich die jährliche Mitgliederversammlung. Dabei nahmen wir sechs neue Mitglieder in den Verein auf. Außerdem fanden Nachwahlen zum erweiterten Vorstand statt. Dabei wurden drei neue Hamburgerinnen und Hamburger neu in den Vorstand gewählt: Wir freuen uns sehr, dass Lisa-Marie Eckardt, Charlotte Horn und Jasper Steinlein uns in Zukunft unterstützen! Lisa und Charlotte haben im vergangenen Jahr unsere Recherchereise nach Südafrika organisiert, Jasper die Reise nach Russland betreut. Zudem wollen sich alle drei bei einem neu zu etablierenden Hamburg-Stammtisch einbringen. Für die viele Arbeit der nächsten Monate und Jahre schon jetzt vielen Dank!

Die Wahl neuer Vorstandsmitglieder bedeutet leider aber stets auch, dass andere ausgeschieden sind: Grit Thümmel und Michael Stürzenhofecker haben nach vielen Jahren ihre Tätigkeit im Vereinsvorstand beendet. Max als Vorsitzender dankte den beiden von Herzen für die viele ehrenamtliche Arbeit in den letzten Jahren: für die Organisation und Betreuung von Reisen, für das Einbringen von Ideen und Kritik, für gute Stimmung und große Hilfsbereitschaft! Grit und Michael werden ihre Erfahrung in Zukunft im Beirat des Vereins einbringen, worüber wir uns sehr freuen. Weiterlesen …

journalists.network beim #Campfire-Festival

Workshop am 1. September 2018 in Düsseldorf

10.000 Besucher und 150 Programmpunkte: Das Campfire-Festival gehört inzwischen fest in den Kalender für alle Interessierten an Journalismus und der digitalen Zukunft. Dieses Jahr waren wir von journalists.network in Düsseldorf mit einem Workshop zum Thema Auslandsjournalismus dabei. Unter dem Titel: „Crashkurs Korri – Als freier Korrespondent ins Ausland“ sprachen Lea Deuber und Patrick Fina über ihre Erfahrungen.

Lea Deuber, die seit drei Jahren in China lebt und arbeitet, gab den rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops Tipps rund um die Vorbereitung eines Auslandseinsatzes und den Fragen, die sich junge Kollegen vorab stellen sollten: Was muss man mitbringen, um als freier Korrespondent zu überleben? Wie kalkuliert man seine monatlichen Kosten, welche Rolle spielen lokale Sprachkenntnisse und wie arbeitet man mit Dolmetschern und Kollegen vor Ort zusammen? Patrick Fina ergänzte den Vortrag mit seiner Innenansicht aus einer deutschen Redaktion, die täglich viele Vorschläge von Freien bekommt: Worauf muss man bei einem guten Pitch achten? Worauf legen Redaktionen wert, wenn sie eine Geschichte aus dem Ausland einkaufen?

Der Workshop endete mit einem kurzen Reise-Brainstorming zu neuen Länder-Ideen für kommende jn-Recherchereisen.

 

journalists.network bei nr-Jahreskonferenz 2018

Workshops am 29. Juni 2018 in Hamburg

Wir sind wieder dabei! Wie schon in den vergangenen Jahren sind wir auch 2018 auf der Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche mit spannenden Workshops präsent. Am ersten Veranstaltungstag, sprich am Freitag, 29. Juni, geht es in unseren Veranstaltungen um das Recherchieren im Ausland.

Beim ersten Workshop mit dem Titel „Den Schritt ins Ausland wagen: Eine Anleitung für freie KorrespondentInnen“ (14 – 15 Uhr) erzählen unsere Referenten über das Abenteuer, sich als freier Korrespondent im Ausland zu etablieren. Eine Herausforderung – denn: im Ausland fehlen in der Regel die lukrativen Redaktionsschichten, fehlt der direkte Draht in die Redaktionen. Was muss man mitbringen, um als freier Korrespondent zu überleben? Wie macht man den eigenen Namen in den Heimatredaktionen bekannt, wie bekommt man seine Geschichten verkauft? Wir werden auch darüber sprechen, wie man die Recherchen im Ausland angeht, wie man mit Dolmetschern und Kollegen vor Ort zusammenarbeitet. Weiterlesen …

Korri-Crashkurs und neue Reisen 

Workshop und Reise-Brainstorming beim Jahrestreffen 2018

Text: Lea Deuber – Fotos: Michael Stürzenhofecker

Nichts ist so gut, wie am Anfang des Jahres neue Abenteuer zu planen. So folgten auch fast 60 Teilnehmer unserem Aufruf, am 6. Januar an unserem Jahrestreffen teilzunehmen. Dort ging es nicht nur um den Einstieg in den Auslandsjournalismus, sondern vor allem auch um neue Reisen, die wir für 2018 planen.

Weiterlesen …

Engagiert, kritisch und unterhaltsam

Workshops bei der Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche

Über 30 Leute – und ein Baby – waren dabei, als journalists.network im Rahmen der nr-Jahreskonferenz zu einem Workshop über das „Recherchieren in unfreien Gesellschaften“ eingeladen hat. Die drei Referentinnen Lea Deuber, Wiebke Keuneke und Theresa Tropper erzählten eine Stunde lang engagiert, kritisch und unterhaltsam über die Arbeitsbedingungen in China, Kuba und Iran. Weiterlesen …