Remote-Klausur

Vorstandstreffen findet wegen Corona-Pandemie virtuell statt

Auch bei uns ist in diesem Jahr alles anders: Statt wie geplant ein Wochenende lang Pläne fürs kommende Jahr zu schmieden, mussten auch wir auf die mittlerweile notorischen Videokonferenzen ausweichen. Das geht nicht so schnell wie sich live gegenüber zu sitzen und macht vor allem nicht so viel Spaß – aber trotzdem haben wir ein bisschen was geschafft.

Leider ist im Moment ja eh vollkommen unklar, wann wir mit unserem üblichen Programm fortfahren können: Die Kolumbien-Reise ist bis auf weiteres verschoben, die Jahreskonferenz von Netzwerk-Recherche inklusive der von uns geplanten Workshops wandert in den September und mit der Verlegung der Olympischen Spiele haben wir auch die Japan-Reise auf 2021 umgeplant. Vermutlich muss auch das eine oder andere Projekt ganz entfallen. Umso mehr hoffen wir, dass wir im Juni (oder Juli, August, September,…) vielleicht wenigstens mal wieder einen Stammtisch organisieren und dann Wiedersehen feiern können. Das wäre schonmal großartig! Und alles weitere findet sich.

Im Zeichen der Vier

Lernen und Kennenlernen beim Jahrestreffen in Berlin

Text: Max Kuball – Fotos: Max Kuball und Michael Stürzenhofecker

Es war der 4. Januar und es war das 4. Jahr in Folge, dass jn am ersten Samstag des Jahres zu Workshops, Kennenlernen und Netzwerkpflege eingeladen hat. Und wieder ist eine erfreulich große Zahl junger Journalistinnen und Journalisten unserer Einladung gefolgt und ist mit uns ins neue Jahr gestartet.

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journalists.network diskutiert beim #Campfire-Festival

Podiumsdiskussion am 31. August 2019 in Düsseldorf

Text: Benedikt Schulz – Fotos: Charlotte Horn

Wie steht es um die Auslandsberichterstattung in Zeiten schrumpfender Korrespondentennetze und wachsendem Spardrucks? Diese Frage stellte jn-Vorstandsmitglied Benedikt Schulz seinen Gästen in der jn-Diskussionsrunde beim #Campfire-Festival im August in Düsseldorf.

Viele Redaktionen sind immer weniger gewillt, in Auslandsrecherche zu investieren. Oft, weil ihnen in der sich verändernden Medienlandschaft das Geld dazu fehlt. Eine Lücke, die zunehmend von privaten Geldgebern gefüllt wird. Indirekt durch die Finanzierung von Journalismus-Stipendien, oft aber auch ganz direkt. Etwa, wenn Stiftungen eigene Recherchereisen organisieren, deren Inhalte sie dadurch bestimmen können.

Auf dem Podium diskutierten Matthias Beermann, Chefkorrespondent Ausland der Rheinischen Post, die freie Journalistin Julia Neumann, die aus Nordafrika und Westasien berichtet, sowie der jn-Vorsitzende Max Kuball. Die Diskussion verlief konstruktiv und dennoch hitzig – was nicht nur an der sommerlichen Hitze im taz-Zelt lag.

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Kennenlernen und Wiedersehen in Kreuzberg

Nächstes Treffen des Berliner Stammtischs am 19. September

Die Berliner jn-Sektion lädt mal wieder zum Kennenlernen und Wiedersehen. Wir wollen einen Blick auf unsere aktuellen Projekte werfen, welche Recherchereisen in diesem und nächsten Jahr so zu erwarten sind und wie man daran teilnehmen kann. Und wer das alles schon weiß, kann ja immerhin mal wieder mit uns anstoßen und neue Ideen ventilieren. Wir freuen uns also auf viele bekannte und auf viele neue Gesichter!

Treffpunkt am 19. September ist das Brauhaus „Dolden Mädel“ in Kreuzberg. Der Tisch im Craft-Beer-Schuppen am Mehringdamm 80 ist ab 20 Uhr für uns reserviert. Damit wir besser planen können, würden wir uns über eine kurze Nachricht an mail@journalists-network.org sehr freuen – vielen Dank!

Recherche-Tipps und Biere aus aller Welt

Workshops bei der Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche

Text & Fotos: Max Kuball

Das Gewitter war gerade abgezogen und die beiden Referenten waren auch da: So konnte unser Programm bei der diesjährigen Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche zum Glück doch noch rechtzeitig starten – just in time. Im ersten Workshop erzählten Jasper Steinlein und Benedikt Schulz vom „Smartphone in der Hand und Mikrofon unter der Bettdecke“.

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Von Hirschhasen, neuen Reisen und der Waffenlobby

Die jn-Vorstandsklausur vom 10. bis 12. Mai 2019 in Werder

Text: Anna Corves – Foto: Jens Tönnesmann

Wie können wir unser Alumni-Netzwerk noch stärker aktivieren? Welche (internationalen) Kooperationen könnten jn inhaltlich voranbringen? Welche neuen Fördertöpfe machen für unsere Recherchereisen Sinn?

Für solche strategische Fragen fehlt bei den regelmäßigen Telefonrunden des Vereinsvorstands die Zeit, da geht’s um die laufenden Projekte. Darum trifft sich der Vorstand einmal im Jahr zum Klausur-Wochenende. Diesmal in Werder bei Potsdam, in einem urigen Häuschen im Grünen mit dem preiswürdigen Namen ‚Chalet Hirschhase‘.

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„Unter den Linden“ – aber an der Elbe

Stammtisch in Hamburg am 10. April

Nach München, Köln und Berlin bekommt auch Hamburg nun endlich wieder einen jn-Stammtisch! Am 10. April treffen sich alte Reisegenossen und interessierte Neulinge ab 19 Uhr im Café „Unter den Linden“, Juliusstraße 16 in der Schanze.

Wir wollen einen Blick auf unsere aktuellen Projekte werfen, welche Recherchereisen in diesem und nächsten Jahr so zu erwarten sind und wie man daran teilnehmen kann. Und wer das alles schon weiß, kann ja immerhin mal wieder mit uns anstoßen und neue Ideen ventilieren. Wir freuen uns also auf viele bekannte und auf viele neue Gesichter!

Damit wir besser planen können, würden wir uns über eine kurze Nachricht an mail@journalists-network.org sehr freuen – vielen Dank!

Kennenlernen und Wiedersehen in Kreuzberg

Nächstes Treffen des Berliner Stammtischs am 25. März

Noch ein Stammtisch: Nach den Kölnern und vor den Hamburgern lädt auch die Berliner Sektion mal wieder zum Kennenlernen und Wiedersehen. Wir wollen einen Blick auf unsere aktuellen Projekte werfen, welche Recherchereisen in diesem und nächsten Jahr so zu erwarten sind und wie man daran teilnehmen kann. Und wer das alles schon weiß, kann ja immerhin mal wieder mit uns anstoßen und neue Ideen ventilieren. Wir freuen uns also auf viele bekannte und auf viele neue Gesichter!

Treffpunkt am 25. März ist das Brauhaus „Dolden Mädel“ in Kreuzberg. Der Tisch im Craft-Beer-Schuppen am Mehringdamm 80 ist ab 20 Uhr für uns reserviert. Damit wir besser planen können, würden wir uns über eine kurze Nachricht an mail@journalists-network.org sehr freuen – vielen Dank!

Große Resonanz, viele Fragen, nette Gespräche

Großer Andrang beim Stammtisch in Köln – sogar die Stühle werden knapp

Text & Foto: Benedikt Schulz

Foto: Benedikt Schulz

Viel zu lange hat es gedauert – jetzt war es endlich wieder soweit. Am 24. Januar fand in Köln wieder mal ein journalists.network-Stammtisch statt. Mit überraschend großer Resonanz: mehrfach mussten Stühle von Nachbartischen abgezogen werden, damit überhaupt alle sitzen konnten, eine Teilnehmerin war gar extra aus Frankfurt angereist.

Erfreulich: fast alle Anwesenden waren jn-Neulinge – aber umso interessierter an den anstehenden Reisen in diesem Jahr. Weiterlesen …

Speed-Dating und Mobile Reporting

Workshops, Netzwerken und Wiedersehen beim Jahrestreffen 2019

Text: Max Kuball – Fotos: Michael Stürzenhofecker

Eigentlich dachten wir nach den vorherigen Jahren ja bereits, die Kapazitäten der Räume ausgereizt zu haben – aber dann kamn in diesem Jahr nochmals mehr Leute zu unserem Jahrestreffen mit Workshops. Mit über sechzig Leuten war die Hütte diesmal wirklich voll…

Doch bevor am Nachmittag viele Alumni und interessierte Neue in Berlin-Kreuzberg zusammenkamen, gab es natürlich auch wieder einen offiziellen Teil, nämlich die jährliche Mitgliederversammlung. Dabei nahmen wir sechs neue Mitglieder in den Verein auf. Außerdem fanden Nachwahlen zum erweiterten Vorstand statt. Dabei wurden drei neue Hamburgerinnen und Hamburger neu in den Vorstand gewählt: Wir freuen uns sehr, dass Lisa-Marie Eckardt, Charlotte Horn und Jasper Steinlein uns in Zukunft unterstützen! Lisa und Charlotte haben im vergangenen Jahr unsere Recherchereise nach Südafrika organisiert, Jasper die Reise nach Russland betreut. Zudem wollen sich alle drei bei einem neu zu etablierenden Hamburg-Stammtisch einbringen. Für die viele Arbeit der nächsten Monate und Jahre schon jetzt vielen Dank!

Die Wahl neuer Vorstandsmitglieder bedeutet leider aber stets auch, dass andere ausgeschieden sind: Grit Thümmel und Michael Stürzenhofecker haben nach vielen Jahren ihre Tätigkeit im Vereinsvorstand beendet. Max als Vorsitzender dankte den beiden von Herzen für die viele ehrenamtliche Arbeit in den letzten Jahren: für die Organisation und Betreuung von Reisen, für das Einbringen von Ideen und Kritik, für gute Stimmung und große Hilfsbereitschaft! Grit und Michael werden ihre Erfahrung in Zukunft im Beirat des Vereins einbringen, worüber wir uns sehr freuen. Weiterlesen …