Ramona Westhof ist Jahrgang 1990 und arbeitet als Journalistin vor allem für Deutschlandfunk Kultur in Berlin.

Sie hat beim Deutschlandradio volontiert und vorher in Bielefeld und Split Erziehungswissenschaft, Psychologie und Medienwissenschaft studiert. Noch lieber hat sie beim Bielefelder Uniradio Hertz 87.9 die Morgensendung und verschiedene Musikformate moderiert.

Spannendste Auslandsstation: Drei Monate in der deutschsprachigen Sparte von Radio România in Timișoara – selten so viel Schlager gehört. Bisher tanzbarster Ort für eine Radioreportage: Queerparty in Chișinău.

Ramona war mit journalists.network 2019 kurz vor dem allerersten Brexit-Termin in Irland und England. Seit 2021 ist sie Teil des Vorstands von journalists.network.

Alexander Isele, Jahrgang 1984, ist Politikredakteur bei der Tageszeitung nd.

Das journalistische Handwerk lernte er beim neuen deutschland, erst in einem Praktikum, später in einem Volontariat. Dazwischen arbeitet er als freier Journalist. Heute ist er für die Auslandsberichterstattung mit Schwerpunkt Ost- und Südostasien zuständig. Er hat Internationale Beziehungen, Geschichte und Kunst & Politik in Aberdeen, Hongkong und London studiert.

Mit journalists.network war er 2019 in Taiwan. Recherchereisen führten ihn davor nach Hongkong. Seit Januar 2020 ist er Mitglied im jn-Vorstand.

Elisa Rheinheimer-Chabbi, Jahrgang 1987, ist Politik-Redakteurin bei der Zweiwochen-Zeitschrift Publik-Forum.

Sie hat European Studies in Passau und Berlin studiert mit Auslandsaufenthalten in Brüssel und Bologna. Schon früh zog es sie in die große, weite Welt: Nach dem Abitur war sie als Aupair auf einer griechischen Insel, es folgte eine sechsmonatige Weltreise, über die sie für die Lokalzeitung ihres Heimatortes berichtete. Seit 2014 ist sie bei Publik-Forum tätig; zunächst hat sie dort ein Volontariat absolviert mit Außenstationen bei der Deutschen Welle in Brüssel, der Süddeutschen Zeitung in München, der Frankfurter Rundschau und dem Evangelischen Pressedienst. Nun arbeitet sie als Redakteurin im Politik-Ressort mit den Schwerpunkten Migration und Integration, EU-Politik sowie Naher Osten/arabische Welt. Nebenberuflich moderiert sie Podiumsdiskussionen.

Journalistische Recherchereisen führten sie nach Ägypten und Bangladesch, Armenien und Georgien, nach Israel/ Palästina und in den Gazastreifen. Mit dem journalists.network reiste sie 2019 nach Taiwan und organisiert derzeit eine Reise nach Äthiopien. Seit Januar 2021 ist sie Mitglied im Vorstand von journalists.network.

Jasper Steinlein, Jahrgang 1991, arbeitet bei ARD-Aktuell und als Reporter für Text und Hörfunk mit Schwerpunkt Osteuropa. Er hat Interkulturelle Studien mit dem Schwerpunkt Russland in Bayreuth und Moskau studiert und seinen Master an der Deutschen Journalistenschule gemacht. Nach dem Studium war er zunächst Redakteur bei Süddeutsche.de. Seit 2018 ist er in Hamburg bei ARD-Aktuell und beim NDR tätig.

Als freier Journalist reist er regelmäßig in die russischsprachige Welt und berichtet unter anderem für NDR, Süddeutsche.de, das Jugendportal von Spiegel Online und das digitale Magazin “Deine Korrespondentin”.

Für journalists.network hat er eine Recherchereise nach Russland vor der Fußball-WM organisiert. Seit Januar 2019 ist er Mitglied des Vereinsvorstands von journalists.network.

Benedikt Schulz, Jahrgang 1983, lebt in Köln und arbeitet als Moderator, Redakteur und Autor vor allem für den Deutschlandfunk. Dort hat er auch 2013/14 volontiert.

Studiert hat er in Münster und Tartu, Estland. In Münster hat er zum ersten Mal das Radio von innen kennen gelernt und wollte dann drinnen bleiben – beim dortigen Campusradio, Radio Q. Allerdings erst in einem Alter, in dem andere schon fertig ausgebildete Redakteure sind, weil er zuvor jahrelang die Idee hatte, Schauspieler werden zu können – was glücklicherweise nie passiert ist.

Im Ausland interessieren ihn vor allem Osteuropa und Russland. Im Herbst 2017 hat Benedikt die jn-Reise nach Estland mitorganisiert. Seit Anfang 2018 ist er im Vorstand des Vereins. Im Frühjahr 2019 hat er die Reise nach Indien und Nepal organisiert.

Charlotte Horn, Jahrgang 1986, arbeitet als Hörfunk-Reporterin bei NDR Info in Hamburg. Zuvor hat sie ein Volontariat beim Norddeutschen Rundfunk abgeschlossen.

Mit dem Radio-Aufnahmegerät war sie schon während des Studiums für den Bayerischen Rundfunk unterwegs. Sie hat Diplom-Journalistik mit Schwerpunkt Politik in Eichstätt studiert und in Washington, D.C. Dort hat sie unter anderem für einen amerikanischen Radiosender gearbeitet. Im Rahmen von Stipendienreisen berichtete sie aus Ländern wie Ghana und Israel. Von einer Reise nach Südamerika und in den Süd-Pazifik brachte sie Hörfunk-Aufnahmen für mehrere lange Reportagen mit.

Für journalists.network organisierte sie 2018 zusammen mit Lisa-Marie Eckardt eine Recherchereise nach Südafrika. Seit Januar 2019 ist sie Mitglied im Vorstand des journalists.network.

 

Lisa-Marie Eckardt, Jahrgang 1985, arbeitet als Nachrichtenredakteurin und Datenjournalistin für Spiegel Online in Hamburg.

Sie hat Germanistik, Anglistik und Geschichte mit den Schwerpunkten Postcolonial Studies und Gender Studies in Hamburg, Köln und London studiert. Ihr Volontariat absolvierte sie bei der Nachrichtenagentur dapd und der Hamburger Morgenpost. Anschließend war sie als freie Journalistin sowie als Nachrichtenredakteurin für stern.de tätig. Als Redakteurin und Mitgründerin des digitalen Reportage-Magazins „Weltseher“ baute sie eine Plattform für bildstarke Auslandsgeschichten auf. Mit dem gemeinnützigen Rechercheteam Correctiv arbeitete sie an einer investigativen Datenrecherche sowie an einem Fact-Checking-Projekt zur Bundestagswahl.

Für journalists.network hat sie gemeinsam mit Charlotte Horn eine Recherchereise nach Südafrika organisiert. Zuvor hat sie Recherchereisen durch Äthiopien, Marokko, USA, Israel und Polen unternommen. 2015 war sie mit den Internationalen Journalisten Programmen (IJP) zwei Monate in der Türkei. Seit Januar 2019 ist sie Mitglied im jn-Vorstand.