Ein russisches Sommermärchen? Russland vor der Fußballweltmeisterschaft

Recherchereise vom 22. April bis zum 2. Mai 2018 nach Moskau, Nischni Nowgorod, Kasan und Sotschi

Die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer 2018 wird Millionen Menschen vor die Fernseher locken und Tausende Fans nach Russland ziehen, um eines der weltweit wichtigsten Sportereignisse live zu verfolgen. Die ganze Welt wird ihre Augen auf Russland und die elf Austragungsorte richten: darunter Moskau, der Olympia-Stadt Sotschi sowie die muslimisch-tatarisch geprägte Metropole Kasan.

Sportliche und kulturelle Großereignisse wie die Weltmeisterschaft wecken häufig die Hoffnung auf wirtschaftlichen Aufschwung, Öffnung und Entwicklung des Landes. Gilt dies auch für Russland? Wir wollen es auf unserer elftägigen Reise durch das Land herausfinden.

Auf unserer Reise wollen wir die Spielstätten des Turniers besichtigen und mit Menschen vor Ort ins Gespräch kommen. Was bedeutet die Meisterschaft für ihr Leben? In der Diskussion mit Experten sowie Wirtschafts- und Regierungsvertretern wollen wir zudem recherchieren, ob es wirtschaftlich wieder aufwärts geht in Russland und inwiefern das Land an die Boom-Jahre vor der Finanzkrise aufschließen kann. Trotz anhaltender Sanktionen und des Verfalls des Rubels – ist die Krise überwunden? Oder droht doch stagnazija: Stagnation?

Außerdem sind wir auch an der Einschätzung von deutschen Unternehmen vor Ort interessiert: Wie hat sich das angespannte politische Klima auf ihr Russland-Geschäft ausgewirkt und welche Folge hat das für das Investitionsklima? Wo sehen deutsche Firmen Chancen für ihr Geschäft in Russland?

Russischkenntnisse sind sehr hilfreich, aber keine Voraussetzung

An der Reise teilnehmen können zehn Journalistinnen und Journalisten, die nicht älter als 39 Jahre sind. Die Bewerbungsfrist endet am Samstag, 10. Februar 2018. Wir werden uns innerhalb weniger Tage zurückmelden und Informationen für die anschließende Visa-Beantragung versenden. Wir übernehmen die Beantragung, die Kosten dafür müssen die Teilnehmer selbst tragen.

Für die Bewerbung bitten wir um ein Motivationsschreiben, einen Lebenslauf und eine kurze Ausführung von drei Themenideen, die sich im Rahmen des Programms umsetzen lassen. Russischkenntnisse sind sehr hilfreich, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme.

Wer von einer Redaktion geschickt wird oder hauptsächlich für diese Beiträge verfasst, zahlt 700 Euro. Selbstzahler zahlen 600 Euro, Volontäre zahlen 500 Euro. In den Kosten enthalten sind Flüge, ein gemeinsames Programm inklusive Transport sowie Unterkunft (DZ mit Frühstück). Die An- und Abreise von und zum Flughafen ist von jedem Teilnehmer selbst zu tragen.

Bewerber müssen über einen Reisepass verfügen, der mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig ist. Um das Visum zu beantragen, müssen wir die Pässe für circa sechs Wochen beim Konsulat abgeben. Diese Zeit muss bedacht werden, falls Urlaube oder Reisen geplant sind.

Sobald wir die Zusage verschickt haben, benötigen wir Passfotos, die Kopie des Presseausweises sowie eine Bestätigung von dem jeweiligen Arbeitgeber, dass der Teilnehmer für diesen an der Reise teilnimmt. Auch Selbstzahler brauchen ein Medium, dass ihm diese ausstellt. Bitte klärt das vor der Bewerbung.

Die genauen Modalitäten der Visumsbeantragung teilen wir mit der Zusage mit. Ab dem 10. Februar sollte für die Erstellung der Dokumente Zeit eingeplant werden, da wir sie innerhalb weniger Tage benötigen werden, um die Visa-Beantragung und Akkreditierung rechtzeitig abzuschließen. Ansonsten kann eine Teilnahme nicht garantiert werden.

Unser Verein lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Deshalb erwarten wir von den Teilnehmern eine aktive Beteiligung. Zudem freuen wir uns, wenn über die Reise hinaus Interesse besteht, sich in unserem Netzwerk zu engagieren.

Organisatoren und Begleiter der Russland-Reise sind Lea Deuber, Korrespondentin der WirtschaftsWoche in China, sowie Eva Steinlein, freie Journalistin u.a. für tagesschau.de und das Netzwerk Deine Korrespondentin. Unterstützt wird die Recherchereise bisher von Henkel, Wintershall und Volkswagen.

Bei Fragen erreicht ihr uns unter russland@journalists-network.org. An diese Adresse sind auch die Bewerbungen zu richten.

Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

Euer jn-Vorstand