Regionalexperten für Zentralasien

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Martin Gerner
Autor und freier Auslands-Korrespondent
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Cem Sey
Freier Afghanistan-Korrespondent
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Tobias Asmuth
Redakteur und Reporter in Berlin
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Adrienne Woltersdorf
Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin
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Karin Wenger
Korrespondentin Schweizer Radio und Fernsehen für Südostasien

Martin Gerner

Autor und freier Auslands-Korrespondent

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Expertise: Afghanistan, Iran; Frankreich, Mali, Senegal

Kooperationen im Netzwerk: Initiator Deutsch-Afghanisches Journalisten Seminar 2011; Filmgespräch Generation Kunduz


Sprachen: Deutsch, Französisch, Englisch, Persisch/Dari, Italienisch

E-Mail: mg@journalists-network.org

Martin Gerner, Jahrgang 1966, ist Autor und freier Auslands-Korrespondent für den ARD-Hörfunk und die überregionale deutsche Presse (Tagesspiegel, taz, SZ, Frankurter Rundschau u.a.). Als langjähriger Redakteur des Deutschlandfunk berichtet er seit 2001 aus und über Afghanistan, außerdem veröffentlicht er zum Thema als Fotojournalist. Als einer der Ersten wirkt er seit 2001 aktiv am Aufbau einer neuen afghanischen Medienlandschaft in Afghanistan mit, u.a. für die Deutsche Welle, zahlreiche internationale Medien-NGOs und Organisationen der afghanischen Zivilgesellschaft sowie für den nationalen afghansichen Rundfunk RTA. Er schreibt außerdem für AAN/Afghanistan Analysts Network, einen bekannten Kabuler Think Tank von Journalisten und Experten.

Für seinen Dokumentarfilm ‚Generation Kunduz – Der Krieg der Anderen‘, der als einer von wenigen Filmen unembedded im Kriegsgebiet entstand, ist er im In- und Ausland mehrfach ausgezeichnet worden. Mehrere Afghanistan-Filmfestivals und fotojournalistische Ausstellungen in Deutschland hat er erfolgreich kuratiert. 2011 entstand aus Anlaß der 2. Bonner Afghanistan-Konferenz die Idee eines Zusammentreffens deutscher und afghanischer Journalisten, das von journalists.network zusammen mit Venro, dem Dachverband deutscher unabhängiger Hilfsorganisationen, mitgetragen wurde.

Martin Gerner ist Lehrbeauftragter zum Thema Medien und Zeitgeschichte unter Bedingungen von Krieg und Konflikt an den Universitäten Duisburg-Essen, Düsseldorf und Bamberg, sowie an der Kunsthochschule für Medien in Köln zu Fragen der islamischen Subkultur. Studiert hat er u.a. am Pariser Institut d’Etudes Politiques. In Frankreich war er auch für den Deutschlandfunk als Junior-Korrespondent tätig zwischen 1994-2003.

Cem Sey

Freier Afghanistan-Korrespondent

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Expertise: Afghanistan, Türkei

Unser Reiseorganisator: Türkei (2003, 2004, 2005, 2007), Istanbul (2008)

Sprachen: Deutsch, Türkisch

E-Mail: sey@journalists-network.org

Cem Sey, Jahrgang 1962, lebt in Berlin. Zwischen 2012 und 2015 arbeitete er als freier Journalist in Kabul, Afghanistan, und berichtete von dort für deutsche und türkische Medien. Er ist Kolumnist der türkischen Tageszeitung Taraf, die im Jahr 2008 gegründet wurde. Er arbeitet seit 1988 als Journalist und Auslandskorrespondent für Tageszeitungen, Nachrichtenagenturen, Rundfunk- und Fernsehsender. Das Handwerkliche lernte er 1988/89 bei der türkischen Nachrichtenagentur ANKA und berichtete gleich anschließend als Berlin-Korrespondent über den Fall der Berliner Mauer und die deutsche Einheit. Es folgten ausgedehnte Stationen als Brüssel- und Deutschland-Korrespondent des türkischen Nachrichten-TV-Senders CNN Türk, und von 2005 bis 2009 für die Deutsche Welle als Washington-Korrespondent.

Für journalists.network nutzte der in Ankara geborene Cem Sey sein weitläufiges türkisches Netzwerk und organisierte von 2003 bis 2007, im Duo mit taz-Kollege Philipp Gessler, das jn-Türkei-Tandem-Programm, bei dem deutsche und türkische Journalisten zusammenarbeiten und sich austauschen. Gemeinsam mit Ehefrau und jn-Beirätin Adrienne Woltersdorf organisierte er die legendäre jn-Party am Bosporus im Sommer 2008.

Cem Sey war Mitgründer der neuartigen deutsch-türkischen Wochenzeitung Persembe in Jahr 2000 und arbeitet in Afghanistan seit 2004 auch als Medientrainer für die Initiative Freie Presse e.V., UNDP, Mediothek Afghanistan und andere.

Tobias Asmuth

Redakteur und Reporter in Berlin

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Expertise: Zentralasien, Kaukasus

Unser Reiseorganisator: Tadschikistan und Kirgistan (2005), Aserbaidschan (2010)

Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch

E-Mail: asmuth@journalists-network.org

Web: www.asmuth-journalist.de

Tobias Asmuth, Jahrgang 1971, schreibt als Reporter für deutsche Zeitungen wie die Berliner Zeitung oder den Tagesspiegel, für Schweizer Zeitungen wie die NZZ und den Tagesanzeiger sowie für die Wiener Presse. Schwerpunkt seiner Reportagen und Analysen sind die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen im Nahen Osten, in Zentralasien und im Kaukasus.

Er hat in Heidelberg und Florenz Politikwissenschaften, Geschichte und Kunstgeschichte studiert, im Anschluss von 1999 bis 2001 bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung volontiert sowie als Reporter für die Süddeutsche Zeitung gearbeitet. 2003 war er Stipendiat am Terry Sanford Institute of Journalism and Public Policy an der Duke Universität in North Carolina.

Adrienne Woltersdorf

Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

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Expertise: China, Afghanistan

Unsere Reiseorganisatorin: China (2000, 2001, 2003, 2004, 2005), VAE (2006), Istanbul (2008)

Unser Vorstandsmitglied: von 2003 bis 2005; seit 2006 Beirat

Sprachen: Französisch, Englisch, Chinesisch

E-Mail: awo@journalists-network.org

Adrienne Woltersdorf, Jahrgang 1966, arbeitet bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin mit Zuständigkeit für Myanmar. Zwischen 2012 und 2015 leitete sie das Afghanistan-Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kabul und beobachtete dort mit ungebrochener journalistischer Neugier die sogenannte „Transition“. Vor Kabul verantwortete die gelernte Sinologin bei der Deutschen Welle in Bonn die China-Programme des deutschen Auslandssenders. Von 2005 bis 2009 berichtete sie als USA-Korrespondentin der taz aus Washington, wo sie von Bush bis Obama die ganze Bandbreite US-amerikanischer Politik kennenlernte. Davor leitete sie vier Jahre lang die Berlin-Redaktion der taz, war Hauptstadt-Korrespondentin der Frankfurter Rundschau und des SPIEGEL, für die sie Berlins Aufstieg zur Hauptstadt begleitete.

Bei journalists.network war sie während ihrer Berliner und Washingtoner Zeit aktiv: als Reiseorganisatorin, als Mitglied im Vorstand und nun als Beirätin. Gemeinsam mit zahlreichen jn’lern der ersten Stunde reiste und organisierte sie zahlreiche Reisen, u.a. die erste jn-China-Reise im Jahr 2000 (gemeinsam mit ARD-Moderatorin Inka Schneider), außerdem eine Wüsten-Tour durch die Vereinigten Arabischen Emirate, eine Brasilien-Reise und schließlich, gemeinsam mit Ehemann und jn-Mitglied Cem Sey, die legendäre jn-Party am Bosporus im Sommer 2008.

Adrienne Woltersdorf ist Mitglied des Bertelsmann Young Leaders Fellowship, des Arthur-F.-Burns-Fellowships sowie Stipendiatin des Stephen-M.-Kellen-Programms, dank deren Unterstützung sie Aufenthalte in den USA und in Israel absolvieren konnte.

Karin Wenger

Korrespondentin Schweizer Radio und Fernsehen für Südostasien

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Expertise: Südasien (Indien, Afghanistan, Pakistan, Nepal, Bangladesch, Sri Lanka)

Unsere Reiseorganisatorin: Israel/Palästina (2004, 2005, 2006, 2007)

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch

E-Mail: wenger@journalists-network.org

Web: www.karinwenger.ch

Karin Wenger, Jahrgang 1979, ist seit Herbst 2015 Korrespondentin des Schweizer Radio SRF für Südostasien und damit zuständig für Länder wie Indonesien, Malaysia, Singapur, Philippinen, Thailand, Vietnam oder Burma. Zuvor war sie von 2009 bis 2015 SRF-Korrespondentin für Südasien mit Sitz in Neu Delhi. Regelmäßig bereiste sie die südasiatischen Länder Sri Lanka, Nepal, Bangladesch, Pakistan, Afghanistan und Indien. Im Nachkriegs-Sri Lanka hat sie die Präsidentschaftswahlen 2010 miterlebt und die rückkehrenden Tamilen im Norden besucht. In Nepal verfolgt sie die langsame Integration der Maoisten-Kämpfer. In Pakistan bereiste sie während der großen Flut 2010 die überschwemmten Gebiete und verfolgt die Radikalisierungs-Tendenzen im Land. Bei ausgedehnten Reisen in Afghanistan recherchierte sie zu den Folgen der mehr als 10-jährigen Nato-Intervention.

Von 2004 bis 2008 lebte Karin Wenger im Nahen Osten, wo sie an der Universität Birseit Arabisch und Politikwissenschaften studierte und danach als freie Journalistin arbeitete. In dieser Zeit organisierte sie auch diverse Reisen für journalists.network. Aus ihrer Zeit im Nahen Osten entstand das Buch „Checkpoint Huwara – Israelische Elitesoldaten und palästinensische Widerstandskämpfer brechen das Schweigen“.

Das journalistische Handwerk lernte sie bei Praktika bei der taz in Berlin, bei El Diario Montañes in Santander und in einem Volontaritat in der der Auslandredaktion der Neuen Zürcher Zeitung. Sie studierte Politikwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften und Journalistik an der Universität Fribourg, Schweiz und in Limerick, Irland, wo sie 2005 mit einem Master abschloss.