Acht Jahre Krieg – Gibt es noch Hoffnung für Syrien?

Hintergrundgespräch mit Carsten Wieland am 27. Januar in Berlin

Auch nach über acht Jahren ist im syrischen Krieg kein Ende in Sicht: Nach Jahren des erbitterten Kämpfens ist unter den beteiligten Parteien ein schier undurchdringliches Interessen-Knäuel entstanden, das sich offenbar nicht lösen lässt – und so geht das Sterben unvermindert weiter. Syrer, Rebellen, Islamisten, Türken, Russen und Kurden finden keinen Ausgang aus dem Krieg. 

Die Diplomatie hatte dabei von Anfang an einen schweren Stand, manche sagen: eigentlich nie eine Chance. Und doch gab es immer neue Anläufe für Gespräche, vor allem durch die sogenannten Sondergesandten der Vereinten Nationen. Carsten Wieland, früher Journalist und heute Diplomat, hat die letzten drei dieser Sonderbeauftragten beraten: Lakhdar Brahimi, Staffan de Mistura und Geir Pedersen. 2013/14 sowie von 2016 bis 2019 arbeitete er in Genf und versuchte, in dem festgefahrenen Konflikt zu vermitteln.

Seit November 2019 ist Wieland, der zwischen 2001 und 2003 auch Vorsitzender von journalists.network war, nun zurück in Berlin. In einem jn-Hintergrundgespräch wird der Nahost-Experte von seiner Arbeit berichten und seine Sicht auf den Konflikt darlegen. Das Gespräch findet statt am 27. Januar um 19 Uhr in den Räumen des International Alumni Center der Robert Bosch Stiftung. Zu finden ist das iac Berlin in der Linienstraße 65a in Berlin-Mitte. Wer an dem Gespräch teilnehmen möchte, möge sich bitte kurz per Mail bei uns anmelden. Wir freuen uns auf eine ergiebige Diskussion!